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Strategien für Fibonacci Roulette

Grundlagen des Fibonacci-Systems

Bei diesem System setzt man seine Geldeinsätze nach der Fibonacci Reihe (1, 1, 2, 3 , 5, 8, 13, 21,…), bei der man immer die beiden vorhergehenden Zahlen addiert um die Reihe fortzuführen. Das System wird nur bei einer einfachen Chance, also Rot oder Schwarz und Gerade oder Ungerade genutzt.

Zu Beginn des Spiels startet man mit dem Grundeinsatz eins. Verliert man, geht man einen Schritt nach rechts, bei einem Gewinn zwei Schritte nach links zurück. Ist man wieder ganz links angekommen, hat man einen Grundeinsatz gewonnen. Da es sich um ein Progressionsspiel handelt sollte man, um große Verluste zu vermeiden, eine Obergrenze wählen.

Vorteile des Fibonacci Systems

Der große Reiz des Systems liegt darin, dass man nur ein Drittel seiner Wetten gewinnen muss, um keinen Verlust zu machen. Wie jedes mathematische Roulette-System ist jedoch auch diese Methode kein Garant für den großen Geldgewinn, macht dafür aber umso mehr Spaß, gerade wenn man gerne Zeit im Live Casino verbringt.

Dazu kommt, dass solch eine Methode die Varianz des Roulette spielen stark vergrößert. Durch das größere Risiko als bei den immer gleichen Beträgen auf derselben Zahl steigt der Nervenkitzel und das Spiel bleibt länger spannend. Dennoch ist das System aufgrund der moderaten Einsätze relativ sicher und ermöglicht so auch Anfängern den Einstieg.

Fibonacci Roulette

Nachteile des Fibonacci Roulette Systems

Der größte Nachteils des Systems ist derselbe wie bei den meisten mathematischen Strategien: das Limit. Theoretisch geht man immer mit einem Gewinn aus dem Spiel, allerdings nur bei einem Tisch ohne Limit und unendlich Kapital. Die Chance, ohne Tischlimit zu spielen, wird man jedoch in keinem Casino auf der Welt bekommen.

Je nach Tischlimit kann das System auch überhaupt nicht funktionieren. denn häufig ist das Tischlimit auf hundert Euro gesetzt, sodass 89 die letzte Zahl in der Kette wäre. Sollten man diese Wette verlieren, kann man das System also an diesem Tisch nicht weiter nutzen. Auch die Progressivität des Spiels und das damit verbundene Risiko mindern die Attraktivität.

Die Entdeckung der Fibonacci-Folge

Die numerische Reihe wurde im 12. Jahrhundert von Leonardo Fibonacci entdeckt und zunächst genutzt, um die Vermehrung von Kaninchen zu beschreiben. Heute weiß man, dass diese Reihe zuvor schon in Indien und in der westlichen Antike bekannt war. Definiert ist die Fibonacci-Folge durch das rekursive Bildungsgesetz.

Die Folge hat allerdings auch in der höheren Mathematik eine wichtige Bedeutung, indem sie die Grundlage für das unglaubliche mathematische Verhältnis hinter Pi bildet. Ebenfalls entdeckt wurde eine Verwandschaft der Zahlenfolge mit dem Goldenen Schnitt, die schließlich von Johannes Keppler bewiesen wurde. An der Fibonacci-Folge sieht man also die enge Verschränkung zwischen Mathematik und Alltag.