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Eine kurze Geschichte der Pokerchips

Die Geschichte der Poker Chips

Schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte suchten die Menschen nach Ablenkung und Entspannung. Ausgrabungen und Entdeckungen der jüngeren Zeit zeigen, dass selbst die frühesten Zivilisationen, wie die Hochkulturen Mesopotamiens, in irgendeiner Form Glücksspiel betrieben. Und auch in Europa wussten schon die alten Römer eine Wette auf Gladiatoren zu schätzen.

In diesem zeitlichen Rahmen ist die Erfindung des Chips, besser: des Gambling-Chips, eine sehr junge Erfindung. Nachweislich tauchten erst im 19. Jahrhundert die ersten Chips als Ersatz und Stellvertreter für Währungen in jeder Form im Glücksspiel auf. Zuvor nutzten Spieler meist kleinste Brocken oder Nuggets von Gold oder Silber als Tauschwährung während der Spiele.

Die Suche nach einem gemeinsamen Maß

Chips als Währung entstanden vor allem im Westen der Vereinigten Staaten, als Saloon- und Barbetreiber nach einem gemeinsamen Maß suchten, um das Glücksspiel zu vereinheitlichen. Denn die Bewertung von Edelmetallen, die als Einsatz genutzt wurden, konnten von Ort zu Ort stark schwanken. Das verzerrte das Spiel und sorgte für Probleme.

Doch auch mit den ersten Generationen an Spielchips gab es Probleme. Oft aus Knochen oder anderen leicht zugänglichen Materialien hergestellt, erwiesen sie sich nicht unbedingt als fälschungssicher. Und auch Logos, Markierungen oder Bilder, die von Spielhäusern angebracht wurden, stellten für Fälscher keine Herausforderung dar. 1880 fand eine pfiffige Firma dafür jedoch eine Lösung.

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Die erste Generation Chips war zerbrechlich

Der Vorgänger des heutigen Casino-Chips war aus Ton. Hergestellt wurde er ab 1880 von einer Firma in den Vereinigten Staaten, die mit einer neuartigen Produktionsmethode den Markt veränderte. Durch das Pressen von Ton in einheitliche Formen stellte sie die ersten Spielchips für den Massenmarkt her.

Der Vorteil dieser Chips war, dass sie alle die gleiche Größe und das gleiche Gewicht hatten. Das machte die Chips als Ganzes sicherer gegen lokale Betrugsversuche. Der Nachteil der neuen Technik war jedoch, dass die tönernen Chips nicht sehr robust waren und Spielern gerne unter den Fingern zerbröselten. Dies sollte sich erst siebzig Jahre später ändern.

Neue Werkstoffe bringen den heutigen Chip mit sich

Mit der zunehmenden Industrialisierung und dem Aufkommen neuer Produktionstechniken und Materialien veränderte sich auch der Spiel-Chip stetig weiter. Zuerst mischten Hersteller diverse Materialien in den Ton, um die Währungen stabiler zu machen. Darunter auch Kalk und andere Zusatzstoffe, die heute vor allem in Katzenstreu vorkommen.

In den 1980er-Jahren wechselten die Hersteller schließlich zu Keramik. Dieses Material bietet den Vorteil, dass der komplette Chip bedruckt und beschrieben werden kann und nicht nur der innere Kreis, wie es zuvor beim Ton der Fall war. Zudem können so leichter Funkchips mit RFID-Sendern und Sicherheitstechnologien wie UV-Farbe aufgetragen werden.