Klarna

Was ist Klarna?

Seit 2020 ist der Multimilliarden-Konzern Klarna eines der bestdotierten FinTech-Unternehmen Europas. Klarna hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahlungsabwicklungen im Onlinehandel stark zu vereinfachen. Mittlerweile werden die Klarna-Bezahlmethoden weltweit in 17 Ländern angeboten und von mehr als 200.000 Händlern angeboten.
Unter anderem bietet Klarna Endverbrauchern neben der Zahlung per Sofortüberweisung oder Rechnungskauf auch die Möglichkeit des Ratenkaufs. Das Klarna-Unternehmen übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung und geht dabei zunächst in Vorkasse und zahlt die ausstehenden Beträge anstelle des Kunden an den Händler. Für die Händler wird dabei das Ausfallrisiko gesenkt und als Kunde kommt man in den Genuss, sich mit dem Bezahlen noch Zeit lassen zu können.

Welches sind die besten Klarna Casinos?

Die besten Online Casinos mit Klarna sind

  1. Neon Vegas
  2. Ultra Casino
  3. Betamo
  4. Bob
  5. Spinia
  6. Betchan
  7. Cookie
Klarna Casino Einzahlungen

Wie funktioniert eine Klarna-Zahlung?

Hat man sich bei einem Onlinekauf für die Bezahlmethode Klarna entschieden, muss man im weiteren Verlauf keine Bankdaten mehr angeben. Zudem ist auch keine Registrierung auf der Plattform des Anbieters notwendig.
Seitens Klarnas wird lediglich ein Datenabgleich bei einer der gängigen Auskunfteien getätigt und während des Bestellprozesses findet eine Bonitätsprüfung statt. Verläuft diese positiv, so erhält man direkt eine Bestätigung über den erfolgreichen Kaufabschluss und die dazugehörige Rechnung wird gegebenenfalls bei Versand der Ware per E-Mail oder in Papierform mit dem Paket versendet. Anschließend überweist man den offenen Rechnungsbetrag direkt an das Unternehmen Klarna und nicht wie sonst an den Händler.

Warum ist Klarna gut für Casino-Einzahlungen geeignet?

Bei Klarna-Einzahlungen auf ein Nutzerkonto eines Online-Casinos hat man mehrere Vorteile. Zunächst wird die Zahlungsmethode von fast allen großen Online-Casinos unterstützt. Bietet ein Casino die Methode an, so ist dies auch ein gutes Signal dafür, dass es sich beim Betreiber um einen rechtlich konformen und regulierten Anbieter handelt. Zudem kann man seinem Hobby oft ohne Zeitverzögerung nachgehen, weil die eingezahlten Beträge meist direkt im Spielkonto verfügbar sind.
Die Hauptvorteile sind, dass die Klarna-Bezahlmethode unkompliziert, schnell und vergleichsweise sicher ist. Im Online-Casino selbst werden unabhängig davon, welche der Klarna-Bezahlvarianten ausgewählt sind, keine Bankdaten hinterlegt.

Wie bekommt man ein Klarna-Konto?

Im Verlauf des Bestellvorgangs hat man seine E-Mail-Adresse, seinen Namen und sein Alter angegeben. Volljährigkeit wird vorausgesetzt. Mit der E-Mail-Adresse kann man sich nach dem Kauf auf der Klarna-Webseite einloggen. Gegebenenfalls hat man eine zusätzliche E-Mail von Klarna erhalten, die einen Link enthält, mithilfe dessen man sich in den Klarna-Account einloggen kann.
Dort erhält man dann eine Übersicht mit den Bestellungen, die per Klarna zu begleichen sind. Sind noch offene Rechnungen vorhanden, so kann man sich auch dazu entscheiden, diese automatisch per Lastschriftverfahren von seinem gewöhnlichen Bankkonto einziehen zu lassen. Diese Entscheidung kann für jede Bestellung einzeln getroffen werden. Dafür muss man im Klarna-Konto die Daten des betreffenden Bankkontos hinterlegen.

Sichere Überweisungen mit Klarna

Die Bezahlmethode Klarna gilt im Allgemeinen als sicher. Das behördlich überwachte Unternehmen selbst behauptet sogar, dass es nicht sicherer sein kann. Denn da man nicht selbst in Vorleistung tritt, genießt man automatisch Schutz vor möglicherweise dubiosen Händlern. Zudem ist die Eingabe sensibler Bankdaten nicht unbedingt erforderlich.
Doch der Schutz vor unseriösen oder unzuverlässigen Onlinehändlern ist nur ein Aspekt. Weiterhin unternimmt Klarna auch ansonsten alle gängigen Schritte und trifft die nötigen technischen Vorkehrungen, um die Nutzer ihrer Dienste vor Betrug zu schützen. Dafür steht auch die weltbekannte Trusted Shops-Zertifizierung, die gleichsam als Qualitätssiegel und Hinweis für gute Dienstleistungen anzusehen ist.

Was sind die Vor- und Nachteile von Klarna?

Einer der Hauptvorteile für den Endnutzer ist die Zeitersparnis beim Onlinekauf. Man kann die Ware bestellen oder Dienstleistungen beanspruchen, ohne diese unbedingt sofort zahlen zu müssen. Anbieter von Klarna erhalten das Geld direkt von Klarna und haben kein Ausfallrisiko, weshalb sie die Bestellungen schneller abwickeln können.
Als Kunde ist man nicht gezwungen, sensible Bankdaten im Internet preiszugeben, hat aber die Wahl, offene Beträge individuell per Lastschrift zu begleichen.
Unvorteilhaft kann es werden, wenn es zu Rücksendungen kommt, wenn die Kommunikation zwischen Händler und Klarna nicht synchron verläuft. So kam es in der Vergangenheit bereits zu Mahnungen, obwohl Kunden Ware zurückgesendet hatten.

Hintergrundinformationen zu Klarna

Das schwedische Unternehmen Klarna mit Hauptsitz in Stockholm wurde 2005 unter dem Namen Kreditor gegründet. 2007 fand man den Investor AB Öresund und seit 2008 waren die Zahlungsdienste auch in Dänemark, Norwegen und Finnland verfügbar.
Im Jahr 2009 wurde es in Klarna umbenannt. Ab 2010 wurde der Service auch in den Niederlanden und Deutschland angeboten. In den Folgejahren kam es zu vielen weiteren bedeutenden Expansionen, Übernahmen und Investorenbeitritten. Seit 2012 war Klarna auch in Österreich und Schweden einsetzbar. 2014 übernahm Klarna den Bezahldienst Sofort und 2017 das britische BillPay.
Mittlerweile bietet Klarna neben seinen Finanzprodukten wie Bezahldiensten und Kreditkarten eine Vielzahl weiterer Produkte für Endverbraucher und Unternehmen wie beispielsweise eine Authentifizierungsplattform.

Kann ein Klarna-Rechnungskauf in einen Ratenkauf umgewandelt werden?

Oftmals ist es kein Problem, einen Kauf auf Rechnung in einen Ratenkauf zu ändern. Dabei gilt es zu beachten, dass zusätzliche Kosten für die Umwandlung anfallen und dass dieser auf maximal 24 Monate Laufzeit begrenzt ist. Zudem wurde eine Mindestratenhöhe von aktuell 6,95 Euro festgelegt.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Nutzung von Klarna?

Die Nutzung von Klarna setzt bei Rechnungskäufen die Volljährigkeit und eine gute Bonität voraus. Weiterhin ist es wichtig, dass die bei Klarna angegebenen Daten korrekt sind und mit denen überstimmen, die beim Händler oder Anbieter angegeben wurden, weil ein Datenabgleich stattfindet. Bei Diskrepanzen kann es zum Bestellabbruch kommen.

Gib es Kostenfallen?

Nach Erhalt der Ware hat man eine Zahlungsfrist von 14 Tagen. Kunden, die es versäumen, ihre mit Klarna abgewickelten Käufe rechtzeitig zu zahlen, geraten in Verzug. Ab dann wird ein Mahnverfahren eingeleitet und es werden automatisierte Mahnungen versendet, die mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Bei erneuter Nichtzahlung kommen weitere Inkassogebühren und Verzugszinsen hinzu.

Ist Klarna mit Gebühren verbunden?

Klarna erhebt selbst keine Gebühren von den Nutzer-Endkunden. Allerdings kommt es vor, dass einzelne Onlinehändler ihren Kunden bei der Entscheidung für die Zahlungsmethode Rechnungskauf eine zusätzliche Gebühr berechnen. Die Anbieter hingegen, die den Service in ihre Zahlungsabwicklung integrieren, zahlen dafür eine monatliche Grundgebühr sowie eine Pauschale pro Auftrag und einen prozentuale Gebühr.

Wodurch wird Klarna sicher?

Zum einen hat der Anbieter die moderne SSL-Datenverschlüsselung auf seiner Website integriert. Dadurch wird zumindest während der Bestellabwicklung sichergestellt, dass kein Dritter die Daten missbrauchen kann. Zudem kann ein Kauf auf Rechnung zunächst auch ohne Angabe von Kontodaten getätigt werden. Weiterhin muss man als Käufer erst zahlen, nachdem man die Ware erhalten hat.

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