Was ist Live Caribbean Stud?

Bei Caribbean Stud handelt es sich um eine Pokervariante, die gerne in Casinos gespielt wird. Im Gegensatz zum klassischen Texas Hold´em Poker wird hier gegen die Bank gespielt. Das bedeutet, dass es sich im Grunde um ein Duell mit der Bank handelt. Das Spiel der Mitspieler hat für den Einzelnen keine Bedeutung.
Diese Pokervariante ist dem ein oder anderen Spieler auch unter „Tropical Stud“, „Tropical Stud Poker“ oder auch unter dem Namen „Oasis Stud“ bekannt. Es handelt sich bei allen um das identische Spiel, nur unter anderem Namen. Hier sind unterschiedliche Patentrechte der wesentliche Grund für die vielfältigen Namen des gleichen Spiels.

Wie wird Caribbean Stud gespielt?

Es wird mit einem französischen 52er Blatt gespielt. Der Spieltisch ähnelt dem des Blackjack. Ein bananenförmiger Tisch, bei dem der Dealer in der Krümmung steht. Ihm gegenüber sitzen die Spieler, es passen maximal sechs Spieler an den Tisch. Für die sechs Spieler gilt es nun, gegen den Dealer zu gewinnen.
Jeder Spieler setzt zu Beginn seinen Einsatz und kann diesen schrittweise im Laufe des Spiels erhöhen. Es gelten auch beim Caribbean Stud die Kartenkombinationen wie beim Texas Hold´em: „Paare“, „Drillinge“, „Royal Flush“ und so weiter. Es können Karten nachgenommen werden, um das eigene Blatt zu verbessern. Am Ende zählt der direkte Vergleich mit dem Dealer.

Grundstrategien bei Caribbean Stud

Hier tun sich viele Vorteile gegenüber dem klassischen Poker auf. Denn der Spieler muss sich nur auf den Dealer konzentrieren. Der Dealer spielt nur mit Ass oder König, dass macht sein Spiel durchschaubarer und somit fallen viele kleinere Gewinne ab. Generell gilt, sollte man als Spieler ein „Paar“ oder „Drilling“ halten, wird gewettet.
Bei allem, was darunter liegt, ist das Risiko sehr hoch, dass die Bank gewinnt. Hier gilt es für den Spieler, genau zu überlegen, wann er etwas setzt und wann nicht. Dieser Linie treu zu bleiben, ist die Kunst der erfolgreichsten Spieler. Es gibt hier eine umfangreiche Fachliteratur, die eine sehr gute Hilfe sein kann.

Die Geschichte von Caribbean Stud

David Sklansky suchte im Jahre 1982, im Auftrag der amerikanischen Casinos, nach neuen Varianten des Pokers. Das Spiel ist so beliebt geworden, dass sich die Casinos etwas einfallen lassen mussten, wie sie alle Gäste bedienen konnten. Dies brachte sie auf die Idee, jeden Spieler nur noch gegen die Bank spielen zu lassen.
Die aktuelle Fassung des Caribbean Stud wurde dann im „The King International Casino“ in Aruba entwickelt und auch dort patentiert. Von dort aus wurde diese Variante des Pokers in alle Welt erfolgreich exportiert. Dies geschah ein paar Jahre später Mitte der 80er Jahre, es handelt sich somit um eine recht junge Spielform.

Caribbean Stud in Österreich spielen

Auch in Österreich ist die Begeisterung für das Pokerspiel rasant angestiegen. Es stellte sich auch hierzulande die Frage, wie die vielen Spieler am besten unterhalten werden können. Das alles ohne lange Wartezeiten. Jeder Spieler soll sofort spielen und gewinnen können. Die Entscheidung, Caribbean Stud anzubieten, wurde schnell getroffen.
Im Nachhinein stellte sich das Zusatzangebot von Caribbean Stud als ein Segen heraus. Jetzt konnten auch die Österreicher ohne langes Warten sofort an einem der vielen Spieltische Platz nehmen und unmittelbar ihr Spiel beginnen. Die beiden großen Varianten des Pokers Texas Hold´em und Caribbean Stud ergänzen sich bis heute hervorragend.