Die Bingo Geschichte | Eines der Top Spiele

Bingo ist weit mehr als nur ein einfaches Glücksspiel; es ist ein kulturelles Phänomen, das Menschen weltweit begeistert – von geselligen Runden bis hin zu modernen österreichischen Online Casinos. Doch woher stammt dieses beliebte Spiel eigentlich? Die Geschichte von Bingo ist reich und vielfältig, gespickt mit verschiedenen Theorien und einer faszinierenden Entwicklung, die sich über Jahrhunderte erstreckt. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch die Zeit, um die Ursprünge dieses ikonischen Spiels zu erkunden.
Die frühesten Spuren: Antike Theorien und Legenden
Die genaue Herkunft von Bingo ist Gegenstand vieler Debatten. Eine populäre, wenn auch von Historikern weniger unterstützte Theorie, verortet die Wurzeln des Spiels im antiken Römischen Reich. Hier soll eine Art Lotterie existiert haben, bei der nummerierte Kugeln gezogen wurden, die verschiedene Dörfer oder Anführer repräsentierten. Ritter konnten je nach gezogener Kugel Reichtümer wie Gold, Silber oder Juwelen sammeln, die sie dann in ihre Armeen oder Bauprojekte investierten. Obwohl diese Version eher als Legende gilt, trägt sie doch den Keim des Zufallsprinzips in sich, das Bingo auszeichnet. Die Römer sollen dieses Konzept später aufgegriffen haben, um es nicht politisch, sondern als Mittel zur Generierung von Staatseinnahmen für das Volk anzubieten.
Die Geburtsstunde der Lotterie: Italien im 16. Jahrhundert
Die von Historikern am weitesten anerkannte Theorie führt den Ursprung von Bingo auf das Jahr 1530 in Italien zurück. Hier entstand eine nationale Lotterie namens „Il Giocco del Lotto d`Italia“. Bei diesem Spiel wurden Gewinner durch zufällig gezogene, markierte Kugeln ermittelt – ein Prinzip, das uns heute noch sehr vertraut ist. Diese italienische Lotterie war so erfolgreich und populär, dass sie bis heute existiert und jährlich beträchtliche Einnahmen für das Land generiert, Schätzungen zufolge rund 75 Millionen Euro. Das Modell dieser frühen Lotterie wurde im Laufe der Zeit in zahlreichen anderen Nationen weltweit übernommen und angepasst.
Von der Lotterie zum Gesellschaftsspiel: Frankreich und Deutschland
Es dauerte bis ins Jahr 1770, bis die Franzosen das Spiel weiterentwickelten und „Le Lotto“ schufen. Dieses Spiel legte den Grundstein für die Regeln und Unterhaltungsformen, die wir heute kennen, und baute auf den Prinzipien auf, die bereits von den Römern und den italienischen Lotterien etabliert worden waren. „Le Lotto“ basierte auf Karten mit Zahlen, die mit Chips abgedeckt wurden, während eine Person die gezogenen Zahlen laut vorlas. Zunächst war dieses Casinospiel vor allem in aristokratischen Kreisen beliebt, wo es als geselliges Vergnügen diente und den Teilnehmern die Möglichkeit bot, verschiedene Preise zu gewinnen.
Innerhalb von nur dreißig Jahren verbreitete sich das Spiel in ganz Europa. Mitte des 19. Jahrhunderts, um 1850, erkannten die Deutschen das pädagogische Potenzial des Spiels. Sie adaptierten es, um Kindern auf spielerische Weise das Lernen zu erleichtern, und entwickelten Varianten wie „Buchstaben-Bingo“, „Tier-Bingo“ oder „Farben-Bingo“.
Wie Bingo zu seinem Namen kam: Die amerikanische Ära
Bis zu diesem Zeitpunkt trug das Spiel noch nicht den Namen „Bingo“. Der ursprüngliche französische Name „Le Lotto“ wurde je nach Land, das das Spiel adaptierte, unterschiedlich umbenannt. Der heute weltweit bekannte Name „Bingo“ entstand schließlich in Nordamerika, wo das Spiel in den 1920er Jahren bei Jahrmärkten und Veranstaltungen große Popularität erlangte.
Damals wurden die gezogenen Zahlen traditionell mit Bohnen (im Englischen „beans“) markiert, weshalb das Spiel auch „Beano“ genannt wurde. Der Spielzeugunternehmer Edwin Lowe entdeckte „Beano“ 1929 auf einem Festival in Atlanta. Begeistert von dem Konzept, lud er nach seiner Rückkehr nach Brooklyn Freunde ein, um ein ähnliches Spielerlebnis zu Hause zu reproduzieren. Während einer dieser Runden wurde ein Teilnehmer, der kurz vor dem Gewinn stand, so aufgeregt, als die letzte fehlende Zahl gezogen wurde, dass er anstatt des üblichen „Beano“ versehentlich „Bingo!“ rief. Edwin Lowe erkannte sofort das Potenzial dieses neuen Namens und beschloss, das Spiel fortan unter dem Namen „Bingo“ zu vermarkten. So wurde aus einem zufälligen Ausruf der ikonische Name eines der beliebtesten Glücksspiele der Welt.
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